1.  Ihre Fragen zur Prolotherapie (Sklerotherapie)

 

Sie wissen ja, gewöhnlich sucht man bei  chronischen Wirbelsäulen- Rücken- und Kreuzschmerzen
sowie bei Gelenkschmerzen nach Bandscheibenschäden oder nach einer Verengungen im Spinalkanal. Wenn dann die Krankengymnastik, Kuren und Schmerzmittel nicht den gewünschten Effekt bringen, ist man - wenn Alter und Zustand des Patienten es zulassen - schnell zu einer Operation bereit.                 

Aber auch diese bringt in der Regel  keine Schmerzfreiheit. Dann folgt häufig die Berentung oder ggf. psychotherapeutische Behandlung.

Leider wird immer noch viel zu wenig an die Bandstrukturen gedacht, die ja neben den Knochen den Körper in Form halten. Diese sind es in den meisten Fällen, die die Ursachen der chronischen Beschwerden darstellen. Und die Prolotherapie kann hier mit sehr guten Erfolgsaussichten helfen.

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1.1 WAS IST PROLOTHERAPIE ? 

Definition der Prolotherapie:

"Prolotherapie/Sklerotherapie bezeichnet ein Injektionsverfahren, das zur 
Rehabilitation von inkompetenten Ligamenten (Bändern) führt "

     Prolotherapie oder Proliferationstherapie, früher auch Sklerotherapie oder Sklerosierungstherapie 
genannt,
ist die Injektion einer Lösung mit dem Ziel der Festigung und Kräftigung lockerer und schwacher 
Sehnen, Bänder oder Gelenkkapseln
(aber auch Knorpel) durch Vermehrung und Aktivierung von 
Fibroblasten ( = ursprüngliche Bindegewebszellen, die als sog. "Arbeitspferde" für Gewebserneuerung 
und Wachstum gelten).

    Die Fibroblasten erzeugen die Vorläufer des eigentlichen Kollagens, welches für die Kräftigung der 
Bindegewebsregion verantwortlich ist. Das Ergebnis ist ein stärkeres und festeres Bindegewebe, aber k e i n e 
Narbenbildung oder Gewebsverhärtung. Es handelt sich somit um eine echte Rekonstruktion der erkrankten 
Bänder, Gelenkkapseln, und Sehnen.

Wirkung der Prolotherapie:
     In Bänder, Gelenkkapseln, Bandansätze oder Gelenke wird eine Substanz injiziert, die ein Wachstum 
von Kollagen Typ I bewirkt (=Proliferation). Dieser Vorgang wird ausgelöst durch die Stimulierung der 
in den Bändern, Sehnen und Gelenkkapseln befindlichen Fibroblasten. Durch das Mikrotrauma der 
Injektion und durch die Irritation der Substanz im Gewebe wird ein Entzündungsprozess eingeleitet. 
Die Fibroblasten setzen Wachstumsfaktoren frei, die zu einem Wundheilungsprozess führen.
Neue Fibrozyten werden gebildet, durch die Wachstumshormone werden neue Kollagenfasern 
gebildet. Diese führen zu einer Stabilitätszunahme an den Gelenken. Als Folge ergibt sich mit 
zunehmender Stabilität eine Schmerzreduktion, eine Zunahme der Beweglichkeit und eine 
Besserung der Funktion.

                                                                                          

1.2 Welche Symptome deuten auf eine gestörte Band-, Sehnen- und Gelenkkapselfunktion hin ?

 

Schmerzen bei längerem Einhalten einer Körperhaltung,
z.B. langes Sitzen, langes Stehen, Liegen, Bücken usw.

Schmerzen beim Verändern einer länger eingehaltenen Position,
z.B. beim Aufstehen nach längerem Sitzen u. dgl. Bei Bewegung lassen die Beschwerden nach.

Immer wieder auftretende akute Schmerzzustände ohne äußere Ursache
(im Kreuz = sog. Hexenschüsse) mit entsprechenden Funktionsstörungen.

Immer wiederkehrende (sog.) Wirbelgelenksblockierungen.
Die Chirotherapie bringt vorübergehende, aber immer kürzer anhaltende Linderung.

Neigung zu Arthrosenbildung in den großen und kleinen Gelenken, in den Wirbelgelenken.
(Merke: Arthrosen entwickeln sich immer als Folge einer gestörten Funktion der Bandstrukturen !)

Bandinstabilitäten* an den Gelenken und Wirbelsäule
(sog. Überbeweglichkeit (Hypermobilität**))

Ausstrahlungsschmerzen und Missempfindungen in Armen und Beinen,
die nicht dem Ausbreitungsgebiet eines Nerven entsprechen, wechselhaft stark auftreten,
meist. abhängig von der Körperhaltung.

Viele belastungs- und druckschmerzhafte Muskel- und Sehnenansätze.

Computer- und/oder kernspintomographisch gesicherte Bandscheibenvorfälle ohne 
neurologische
Ausfallerscheinungen und damit ohne direkte Operationsindikation.

Krankengymnastik und Bewegungstherapie wirken nicht,
verschlechtern oder haben nur vorübergehenden, geringen Erfolg.

Eine Kurbehandlung bringt nur geringe und vorübergehende Besserung.

Einflüsse auf die Psyche
( Stress, Streit, Beziehungsstörungen, Kummer, Sorgen, Schuld u. dgl.) verstärken die Beschwerden.

* Definition der Instabilität: Instabilität liegt vor, wenn eine physiologische Belastung und/oder Bewegung 
zu einer normüberschreitend großen Bewegung der Gelenkpartner führen kann. Die Instabilität geht einher 
mit akuten und chronischen Symptomen und Beschwerden einschließlich der konsekutiven Entwicklung
von strukturellen und/oder funktionellen Veränderung der osseoligamentären, muskulären oder neurogenen 
Funktionseinheit.

** Definition der Hypermobilität: Hypermobilität liegt vor, wenn eine physiologische Belastung und/oder
 Bewegung eine normüberschreitend große Bewegung der Gelenkpartner zulässt und dieser Vorgang 
asymptomatisch oder mit sich selbstlimitierenden Symptomen abläuft. Die Norm ist eine Größe, die 
durch Alter, Geschlecht und Konstitution beeinflusst wird.

Die Hypermobilität ist eine Normvariante und an sich k e i n Problem.

Sich selbst limitierende Missempfindungen sind:
   1.  kurzfristiger muskulärer Hypertonus
   2.  Druckgefühl
   3.  lokale, ausstrahlende Schmerzen
   4.  vorübergehende Bewegungslimitierung
   5.  Die Beschwerden gehen ohne Intervention zurück

 

1.3 Wie entstehen Bänderschmerzen oder Bänderschwächen ?

 

Bänder halten bekanntlich die einzelnen Knochen zusammen, indem sie die Gelenke miteinander verbinden und die Gelenkbewegungen führen. Das ist besonders in der Wirbelsäule sehr wichtig, da die einzelnen Wirbel durch eine Vielzahl von verschiedenen Gelenken miteinander verbunden sind. Die Bänder und Gelenkkapseln ermöglichen, dass die Wirbelsäule zu einer beweglichen, stabilen und flexiblen (=elastischen) Säule wird, die unseren Körper trägt.

Durch veranlagungsbedingte Faktoren und durch äußere Einflüsse können Beweglichkeit und Stützfunktion der Wirbelsäule oder anderer Gelenke gestört werden:

Allgemeine Bindegewebsschwäche (= "sog. Zivilisationskrankheit")

angeborene Überbeweglichkeit (Hypermobilität) der Gelenke oder/und der Wirbelsäule

Störungen des Stoffwechsels oder des Mineralhaushaltes des Körpers (Fehlernährung)

Hormonelle Störungen, insbesondere Störung der Sexualhormone (Östrogene) - langer Gebrauch
von Antibabypillen

(frühere) sportliche Betätigung mit übermäßiger Dehnung der Bänder

Zerrungen und Dehnungen der Bänder durch Unfälle oder Überbelastung, sowie als Folge von 
Fehlbelastungen der Gelenke nach Unfällen, Operationen

Übergewicht - sog. "Übereiweissung" und Übersäuerung des Gewebes

Knochenentkalkung (Osteoporose)

Verlust der Elastizität der Bänder und der Bandscheiben durch Alterung und "Verschleiß" und der Bandscheiben 
durch Alterung und "Verschleiß"

Störung des Muskel- Bänder- Gleichgewichts durch Bewegungs- und Trainingsmangel 
und einseitige Körperhaltung.

längerer Gebrauch von cortisonhaltigen Medikamenten sowie Aspirin und sog. nichtsteroidalen 
Entzündungshemmern
(sog. NSAR, Antirheumatika), da diese den Reparaturmechanismus der 
Bänder hemmen. 

Als Folge einer derartigen Bandlockerung und Bandinstabilität kommt es gehäuft zu sogenannten Gelenkblockierungen, die alleine durch eine Fehlbelastung oder durch schlechte Haltung ausgelöst werden können. Sowohl die Bänder, als auch die Blockierungen verursachen reflektorische Muskelverspannungen, die ihrerseits wieder zu einer Bewegungsminderung und zu chronischen Schmerzen beitragen.

                                                            


1.4  Bei welchen Diagnosen hilft die Prolotherapie?

 

 

 
Instabilitätsbedingte Haltungsschmerzen (Gefügelockerungen)*
wiederkehrende Blockierungen der gesamten Wirbelsäule
chronische zervikale Migraine (halswirbelsäulenbedingt)
haltungs-/ positionsabhängige Nacken- und Schultergürtelschmerzen
Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in den/die Arm(e)
Tennisellbogen /Golferellbogen
nächtliche oder haltungsabhängige Missempfindungen Arme/Finger/Füße
Einschlafen der Finger und Arme
frühe Stadien der Fingergelenkspolyarthrose
beginnendes sog. Karpaltunnelsyndrom (Handgelenksschmerzen)
Periarthropathien der Schulter, der Knie (mit u. ohne Verkalkungen)
chronische Verspannungen zwischen den Schulterblättern mit und ohne Brust- 
korbschmerzen, 
Brustbein- und Herzbeschwerden bei negativem Herzbefund.
unklare Bauchbeschwerden
wiederkehrende Kreuzdarmbeingelenk-Blockierungen
Ischialgien mit haltungsabhängigem ( sog. statisch- ligamentärem) Kreuzschmerz
Neigung zu Verrenkungen und Verstauchungen von Schulter und Sprunggelenk
Hypermobilitätsbedingte** Beschwerden auch als Folge rheumatischer Veränderungen z.B. Hand- Finger und Kniegelenke

 

Bandlockerungen:

a)Traumatisch:
Seitenbänder der Kniegelenke
Kreuzbänder der Kniegelenke
Gabelbänder der Sprunggelenke
Schultereckgelenke und Rotatorenmanschette

b)Degenerativ:

Seiten- und Kreuzbänder der Kniegelenke, Menisci
Bänder- und Gelenkkapsel bei Hüftarthrose
Bänder- und Gelenkkapsel der Schulter- u. 
Seitenbänder der Kniegelenke und Kniegelenkskapsel, Sprunggelenksarthrose
schmerzhafte Fußbeschwerden (Fersensporn, Metatarsalgie, Achillessehne)
Fingergelenkspolyarthrose

 

   Spondylolisthesen (=Gleitwirbel)

 

Skolioseschmerzen ohne Operation
Skolioseschmerzen nach / trotz Versteifung mit Harrington-Stäben
Anhaltende Schmerzen nach Spondylodesen (operative Wirbelversteifungen)
Degenerative Veränderungen:

 

  • chronische, statisch- ligamentäre Beckenschmerzen

  • chronische Kreuzschmerzen mit/ohne Ausstrahlung ins Bein

  • Gefügelockerungen von Wirbeln mit Sekundärspondylose (nachfolgender "Verschleiß")

  • Skolioseschmerzen   (auch nach Operationen)

  • Interspinalarthrose Baastrup (sog, Kissing Spines)

  • Chondropathia patellae (statischer Kniescheibenschmerz)

  • Hüftarthrose, wenn noch keine Operationsindikation besteht

  • Schulterarthrose

  • Kopfgelenksinstabilität mit gewissen Formen von Tinnitus, Schwindel,

  • Kopfschmerzen sog. Nackenmigraine

  • Bandansatzbeschwerden aller Art

  • Fibromyalgie-Syndrom

  • Gelenkinstabilitäten bei Primär Chronischer Polyarthritis

  •  

    1.5 Wie erkennt der Arzt eine  Banderkrankung ?
     

    Die Diagnose der Bandinsuffizienz ergibt sich aus dem Beschwerdebild, d.h. aus den Symptomen, die der Patient schildert sowie einer speziellen manuellen Untersuchungstechnik. Hierbei spielen besonders Funktionsteste, Federungsteste, eine spezielle Schmerzpalpation und die sog. "diagnostische Lokalanästhesie" eine wichtige Rolle.

    Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomogramm und Kernspintomogramm können zwar die Folgen einer Bandinsuffizienz wie Fehlstatik, Verschleißerscheinungen, Blockierungen aufzeigen, tragen aber sonst nur wenig zur Diagnose bei. Gröbere Bandlockerungen und speziell Risse können durch gehaltene Röntgenaufnahmen oder Ultraschalldarstellungen und Kernspinaufnahmen mit speziellen Techniken nachgewiesen werden. Die bildgebenden Verfahren, speziell die Röntgenaufnahmen (wenn sie nicht älter als ein Jahr sind) sind aber zum Ausschluss anderer Störungen und speziell für die Manuelle Therapie erforderlich.

    Sehr bedeutsam für den Hinweis auf eine Bandinsuffizienz ist besonders die Vorgeschichte, insbesondere, wenn die Beschwerden chronisch sind, d.h. länger als drei Wochen dauern, die typische Schmerzcharakteristik aufweisen, immer wiederkehrende Gelenkblockierungen bestehen und die sog. "Standard- Behandlung" (Rheumamittel, Krankengymnastik und die übliche Schmerztherapie) unbefriedigende Ergebnisse gebracht hat.

     

                                                  


    1.6 WIE WIRD DIE PROLOTHERAPIE DURCHGEFÜHRT ?
     

              Bevor man mit der Prolotherapie beginnen kann, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

    Vorgeschichte mit bisherigem Verlauf der Erkrankung, andere Vorerkrankungen, bisherige  Therapie und deren Erfolg, Art und Auftreten der jetzigen Beschwerden.

    Eingehende Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Gelenkfunktionen und der Zustand der  Bänder, Gelenkkapseln und Sehnen mit den entsprechenden Ausstrahlungsmustern. Berücksichtigung der aktuellen  bildgebenden Verfahren wie Röntgen, MRI und Szintigrammen, um andere Erkrankungen auszuschließen und um den Grad  der degenerativen Veränderungen oder evtl. Fehlbildungen des Skelettes zu erkennen. unter besonderer Berücksichtigung der Gelenkfunktionen und der Zustand der  Bänder, 
    Gelenkkapseln und Sehnen mit den entsprechenden Ausstrahlungsmustern. Berücksichtigung der aktuellen  bildgebenden Verfahren wie Röntgen, MRI und Szintigrammen, um andere Erkrankungen auszuschließen und um den Grad  der degenerativen Veränderungen oder evtl. Fehlbildungen des Skelettes zu erkennen.

    Ausschluss von Störfeldern und Blockierungen. Es sind damit direkte Therapiehindernisse, als auch absolute wie relative Kontraindikationen zur Prolotherapie zu beachten

    Schwermetall- und Neurotoxinbelastungen
    Narben-, Nebenhöhlen -, Mandel- oder psychisches Störfeld

    Zahnstörfelder
    Blockierungen der Wirbel- oder sonstiger Gelenke und ähnliches
    Marcumarbehandlung (als relative Kontraindikation)
    Prüfung, ob der
    Wille gesund zu werden genügend Priorität hat,
    um die Belastung einer Behandlung auf sich zu nehmen und bis zu Ende durchzuführen


    NextBlue.gif (915 Byte)
    Beseitigung dieser Störfelder
         
    (siehe Chirotherapie (siehe Chirotherapie, Schwermetallausleitung, Neuraltherapie,
                    Ozontherapie
    ,
    ,,, Matrix- Regenerations-Therapie, Ohrakupunktur)

    NextBlue.gif (915 Byte)  Die Prolotherapie- Injektionen erfolgen in der Regel 1x wöchentlich oder 14-tägig.
           Es sind  pro Region jeweils 4 bis 6 Behandlungen nötig, in seltenen Fällen auch mehr. Bei
           umfangreichen Behandlungen wird "  gesplittet", d.h. ein Teil wird im  Wechsel mit dem
           anderen Teil behandelt

    Die Injektionen können manchmal etwas schmerzhaft sein - sie gehen ja genau 
    dorthin, wo der Schmerz entsteht.
    Bei der Injektion wird genau der Schmerz reproduziert, den der Patient gewöhnlich 
    hat. Er verschwindet einige Minuten nach der Injektion vorübergehend wieder. 
    Es empfiehlt sich, bei schmerzempfindlichen Patienten,  vor der Behandlung 
    ein Analgetikum (Schmerzmittel) einzunehmen. In seltenen Ausnahmefällen  
    kann eine Behandlung unter einer intravenösen Analgesie durchgeführt werden. 
    Danach ist aber die Fahrtüchtigkeit des Patienten für einige Stunden
    beeinträchtigt. Es empfiehlt sich dann, eine Begleitperson mitzubringen.
    Die Infiltrationen erfolgen an die jeweiligen betroffenen Bandansätze oder 
    Bandstrukturen, oder in die betroffenen Sehne tröpfchenweise und flächig verteilt 
    (spezielle Technik) . Anschließend sollen die Gelenke und die behandelten Regionen 
    gut durchbewegt werden.
    Die Übungen dienen nicht nur zur Linderung der Injektions- oder Bänderschmerzen, 
    sondern sie fördern auch die Heilung und die Längsausrichtung der sich bildenden Kollagenfaserstrukturen (Alignement).
    Die Erfahrung hat gezeigt, dass im Wirbelsäulenbereich die Behandlung 
    symmetrisch, d.h. beidseitig erfolgen muss, um eine dauerhafte Schmerzfreiheit zu 
    erzielen und um unnötige Nachbehandlungen zu vermeiden.
           .

                                                                 

     


    1.7  Welches Medikament wird verwendet ?

                         

    Das zur Prolotherapie verwendete Medikament, die sog. ONGLEY'sche Lösung, besteht aus drei Komponenten:

    Traubenzucker: Er wird in konzentrierter Form angewandt und bewirkt eine sichere Reaktion im 
    Gewebe. Die Lösung kann auch bei Patienten mit Diabetes mellitus angewandt werden, da 
    die injizierte Menge relativ gering ist und zudem an den injizierten Bändern liegen bleibt und 
    dort "verarbeitet" wird. Im Bedarfsfall kann die Traubenzuckerlösung mit einem Lokalanästhetikum 
    gemischt alleine zur Anwendung kommen, der Effekt ist jedoch nicht so nachhaltig und es muss
    viel häufiger gespritzt werden.

    Glyzerin: ist die Substanz, die in natürlicher Form als Komponente von Fett im Körper vorhanden 
    ist. Ins Bandgewebe gespritzt kommt es zu einer vorübergehenden Schwellung. Glyzerin trägt 
    zur Blutgerinnung bei und fördert die Bildung des Grundgerüstes, in dem die neuen Gewebszellen 
    wachsen können. Glyzerin wird neuerdings auch zur Behandlung von Neuralgie- Schmerzen 
    eingesetzt, ohne dass die Nervenfunktion gestört wird.

    Phenol:  Wird in einer geringen Konzentration von 1,5% zugesetzt, um die Reaktion zu 
    intensivieren und um den Therapieeffekt dauerhafter zu machen. Die Anzahl der Injektionen 
    können dadurch im Vergleich zu anderen Lösungen vermindert werden. Es wirkt wie ein Magnet 
    für die Makrophagen und verstärkt somit nachhaltig die Kollagenbildung.
    Das Phenol ist zu diesem Zwecke von der FDA (Food & Drug Administration, USA) gebilligt 
    und für unbedenklich erklärt worde
    n.

    Diese Ongley'sche Lösung wird seit 1948 in Großbritannien und in den USA verwendet, ohne dass
    nach mehreren Millionen von Injektionen ein ernsthafter Zwischenfall mit einem dauerhaften Schaden 
    bekannt geworden wäre.

    Weitere Substanzen, die für die Prolotherapie eingesetzt werden:

    Hochprozentige Glucoselösung (40%ig) zusammen mit Lokalanästhetikum
          Der Vorteil liegt darin, dass die Injektionen in einem kürzeren Intervall (2,5 - 3 Tage) durchgeführt werden können, 
    da die Reaktionen im allgemeinen nicht so heftig sind. Dafür sind in der Regel mehr Sitzungen erforderlich, um den 
    gleichen Stabilisierungseffekt zu erzielen, wie mit der Ongley´schen Lösung. Des weiteren
    ist die Wirkungsdauer offenbar nicht so lange. Eine Studie, die in unserer Praxis durchgeführt wurde (1996) ergab,
    dass Patienten, die vor 10 Jahren prolotherapiert worden sind in fast 50 % noch schmerzfrei und deutlich gebessert 
    waren.

    Kochsalzlösung (2-4%ig) zusammen mit Lokalanästhetikum. Der Vorteil von Kochsalzlösung liegt in erster 
    Linie in der Schaffung einer deutlichen Milieuänderung in der injizierten Bändern, da die Schmerzentstehung mit 
    von einer erheblichen Gewebsübersäuerung zurückzuführen ist. Eine gezielte ursächlich erzielte Schmerzreduktion 
    ist bei Patienten, die übersäuert sind, wichtig und die Therapie fortführen zu können. Untersuchungen in den 
    Vereinigten Staaten, haben jedoch keine histologisch nachweisbare Vermehrung der Kollagenfasern nachweisen 
    können.

    Sodiummorrhuat (SYLMASOL) zusammen mit Lokalanästhetikum. Dieses aus einem Fischöl gewonnene 
    Mittel, hat einen vorwiegend gewebskontrahierenden Effekt. Es wird vorwiegend von Therapeuten in den USA 
    eingesetzt. Kontrollierte Therapiestudien liegen bisher nicht vor. Auffällig ist eine nicht zu vernachlässigende 
    Rate an Allergiefällen auf das Medikament. Der bandstabilisatorische Effekt soll jedoch sehr hoch sein.

    Bimsteinmehl (Pomice Flour) wird vor allem in den USA eingesetzt. Es hat den Vorteil einer nachhaltigen 
    und intensiven Irritation der Bandstrukturen und bewirkt eine sehr nachhaltige Wirkung. Das besonders fein 
    gemahlene
    Bimsteinmehl wird mit einem Lokalanästhetikum gemischt und nach intensivem Schütteln an 
    die instabilen Bandstrukturen gespritzt. Die Substanz wird in Ausnahmefällen auch in meiner Praxis eingesetzt.                                           

     

     


    1.8
    Welche Nebenwirkungen können bei der Prolotherapie auftreten?

     

    Die zur Bandstabilisierung (PROLOTHERAPIE) verwendete ONGLEY'sche Lösung gilt als sehr sicher und gut verträglich.

         Nebenwirkungen des Medikamentes sowie echte allergische Reaktionen sind bisher nicht berichtet worden und in meiner bisher 
    20-jährigen Praxis nicht beobachtet worden. Eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder auf Organfunktionen besteht nicht.

         In den 60-er Jahren sind sechs ernsthafte Zwischenfälle beschrieben worden durch Injektion einer anderen, aber ähnlich wirkenden Lösung
     in das Rückenmark oder direkt in den Nerv. Derartige Injektionen sind jedoch durch die angewandte Injektionstechnik weitgehend ausgeschlossen

         Aufgrund des beigemischten Lokalanästhetikums gelten bei dieser Therapie alle Nebenwirkungen, die auch bei der vielerorts durchgeführten 
    Neuraltherapie gelten. Sie kommen selten vor, bedürfen jedoch der Erwähnung.

         Der Häufigkeit nach sind dies:

              Gelegentlich kommt es nach der Injektion zu einer verstärkten Schmerzreaktion bzw., Störungen des  vegetativen Nervensystems 
    mit Kribbeln in den Händen oder Füßen, Hitze- oder Kältegefühl, Kopfschmerzen. Meist ist die Ursache eine
    extreme Stressreaktion des vegetativen Nervensystems aufgrund einer
    erneuten Blockierung des behandelten Wirbelgelenkes
          Regulationsstarre des autonomen Nervensystems (Intoxikationen, Antibiotikatherapie, Bestrahlungen, Chemotherapie, 
          Röntgentherapie zur  Schmerzbehandlung
       Cortisontherapie und Antibabypille) 
    RightArrow.gif (922 Byte)  Schwermetallbelastung
          bisher unerkanntes Störfeld (Zähne, Nebenhöhlen, Mandeln, Narben)
    (Zähne, Nebenhöhlen,
          Mandeln, Narben) (Zähne, Nebenhöhlen, Mandeln, Narben)

    RightArrow.gif (922 Byte)  psychisches Störfeld (Stress, Sorgen, Beziehungsprobleme u. dgl.)
    RightArrow.gif (922 Byte)  Ein Störfeld bewirkt einen verzögerten Wirkungseintritt der Behandlung und sehr häufig sogar
          Therapieresistenz. In der Regel ist dies bei Personen zu erwarten, die schon lange mit verschiedenen
          Therapien bei verschiedenen Ärzten behandelt worden sind. In diesem Falle ist  die Prolotherapie zu
          unterbrechen, das Störfeld zu behandeln, um die normale Regulationsfähigkeit des autonomen 
          Nervensystems wiederherzustellen.

          Die Diagnose eine Störfeldes kann nur mit den Mitteln der funktionellen Medizin, bzw. mit Methoden 
          der biophysikalischen Funktionsdiagnostik erfolgen, da es sich hierbei um funktionelle und weniger 
          um organische Störungen handelt. Die übliche schulmedizinischen Untersuchungsmethoden wie die
          gängigen Laboruntersuchungen, bildgebende Verfahren, wie Röntgen, Computer- und
          Kernspintomographien haben hier nur geringe Aussagekraft. Im einzelnen kommen hier zu Anwendung:
     
    RightArrow.gif (922 Byte)
      Regulationstest (= D.F.M. D
    iagnostik f. Funktionelle Medizin)
    RightArrow.gif (922 Byte)Kinesiologische Störfeldsuche
    ggf. mit Austestung von entspr. Medikamenten,
        Unverträglichkeitserscheinungen,
    und  Allergenen

    RightArrow.gif (922 Byte) Thermometrie und Thermographie
    RightArrow.gif (922 Byte)Aurikulomedizin (Ohrakupunktur) mit Kontrolle des RAC (Pulstest)
    RightArrow.gif (922 Byte) Stoffwechseltest und -Therapie (STT) nach KÖHLER

         Die Beseitigung der Störfelder erfordert ggf.:

    RightArrow.gif (922 Byte)Schwermetallentgiftung n a c h Zahnsanierung!
    RightArrow.gif (922 Byte)Matrix-Regenerationstherapie zur Entgiftung und Entsäuerung zur Entgiftung und 
        Entsäuerung
    zur Entgiftung und Entsäuerung
    RightArrow.gif (922 Byte) Ozon-Blutwäsche
    RightArrow.gif (922 Byte)Stoffwechseltherapie mit der
    Störfeldbehandlung (durch Isopathie und Bioresonanztherapie)
    RightArrow.gif (922 Byte)MYER``s Cocktail (Vitamin- und Mineralstoff-Infusionen

    Erst dann kann mit der Prolotherapie fortgefahren bzw. begonnen werden !

    RightArrow.gif (922 Byte) Manchmal zeigt sich einige Tage nach der Injektion eine "lokale "Pelzigkeit" bei gleichzeitig 
         vermehrter Druckempfindlichkeit. Diese Sensation kann Tage bis Wochen anhalten, verschwindet 
         aber stets wieder. Die Ursache ist wahrscheinlich eine  Irritation der vegetativen Nervenfasern, 
         die das instabile Band versorgen. Dies ist vorwiegend bei Personen mit relativer Fettleibigkeit der
         Fall Diese Missempfindung kann u.U. Tage bis mehrere Wochen anhalten. Durch Einreiben mit einer
         Mentholsalbe (z.B. VickVaporub) lassen sich die Beschwerden lindern.

    RightArrow.gif (922 Byte) Blutergüsse (Hämatome) im Unterhautfettgewebe besonders bei Personen mit einer erhöhten
         Gefäßbrüchigkeit.( Patienten , die auch sonst leicht "blaue Flecke" bekommen ).*

        * Bitte teilen Sie dem Arzt mit, wenn Medikamente zur Blutverdünnung wie 
          MARCUMAR oder ASPIRIN eingenommen werden.

            Dies ist eine relative Kontraindikation für die Prolotherapie

    RightArrow.gif (922 Byte) kurzer in die Extremität ausstrahlender Schmerz (wie elektrischer Strom) ohne Folgen, durch 
         Berühren einer vegetativen Nervenfaser.

    RightArrow.gif (922 Byte) eine verminderte motorische Schwäche oder/und vermindertes Gefühlsempfinden, welches 
         innerhalb 20 bis 60 Minuten wieder verschwindet und folgenlos ist, wenn Lokalanästhetikum in 
         einen naheliegenden Nerven infundiert.

    RightArrow.gif (922 Byte) Kreislaufschwäche bis Kollaps, insbesondere bei sensiblen, hypotonen (niedriger Blutdruck) 
         Personen. Es wird gebeten, dass diese Patienten dies vor der Behandlung dem Arzt mitteilen.

    RightArrow.gif (922 Byte) Bei Überdosierung des Lokalanästhetikums wären zentralnervöse Störungen und evtl. ein 
         Herzstillstand möglich.

    RightArrow.gif (922 Byte) Pneumothorax ist möglich bei einem versehentlichen Stich in die Lunge.

    Im wesentlichen handelt es sich um die selben Nebenwirkungen und Risiken, wie bei der Neuraltherapie 
    und sind nicht spezifisch für die Prolotherapie

                                                                       

     
    1.9 Welchen Therapieerfolg kann ich von der Prolotherapie erwarten?


    In der amerikanischen Literatur wird, je nach Autor, eine Erfolgsquote der Prolotherapie von 88- 90 % angegeben. In die Doppelblindstudien  wurden jedoch Patienten mit Störfeldern nicht aufgenommen.
    (Schwerpunktkrankenhaus Santa Barbara, Kalifornien und die sog. SAMSON-Studie 1993).

    Unter der Voraussetzung, dass vor der Therapie Störfelder und Regulationsstarren des vegetativen Nervensystems beseitigt wurden, kann ich 
    das Ergebnis durch eine nahezu 25-jährige eigene Erfahrung mit der Prolotherapie bestätigen.  
    Eine Studie von über 200 Patienten, die ich 1985 hier behandelt habe, ergab bei einer Kontrolle 1996  
    ( also 10 Jahre danach !) eine Beschwerdefreiheit und erhebliche. Besserung ihrer Beschwerden von 48%.

    Der Erfolg hängt sehr von der Motivation und der Mitarbeit des Patienten ab. Wie oben schon betont kann Heilung nur zusammen mit Bewegung erfolgen. 
    Ein Patient, der sich die Übungen oder das Spazieren gehen "schenkt", wird auch eine verzögerte oder unvollständige Heilung erzielen.

    Es ist selbstverständlich, dass bei anhaltender Fehlbelastung und untrainierter Muskulatur die neu 
    geformten Bandstrukturen im Laufe einiger Jahre wieder "ausleiern" und erneut Beschwerden verursachen können. Bei entsprechendem Verhalten des Patienten ist jedoch Beschwerdelinderung
    bzw. Beschwerdefreiheit über viele Jahre zu erwarten.

    Anmerkung: Bei sehr bandschwachen Personen können relativ kurzfristig erneute Beschwerden ,meist in der Lendenwirbelsäule auftreten. 
    Die Ursache ist dann in der Regel ein anderes Segment, welches schmerzt. Es muß dann entsprechend stabilisiert werden.

     

                                                  


    1.10 Was verhindert den Therapieeffekt der Prolotherapie?


    Die FAKTOREN, die HEILUNG des BAND- oder SEHNENGEWEBES  FÖRDERN oder VERHINDERN sind:

    redot1.gif (1221 Byte). Alter
    redot1.gif (1221 Byte) Übergewicht  
    redot1.gif (1221 Byte)
    Hormonhaushalt
    redot1.gif (1221 Byte) Ernährung
    redot1.gif (1221 Byte) Körperliche Betätigung, Sport, Schlaf
    redot1.gif (1221 Byte) Medikamente
    redot1.gif (1221 Byte) Begleittherapien
    redot1.gif (1221 Byte) Infektionen, gestörtes Immunsystem
    redot1.gif (1221 Byte) Störfelder, vegetative Reaktionsstarren

    redot1.gif (1221 Byte) Alter:  
          Für alternde Menschen ist es schlimm, wenn sie ihre Fähigkeit verlieren, sich wie gewohnt 
          bewegen zu können und aktiv zu sein. 
          Viele müssen Stöcke, Krücken oder sogar Rollstühle benützen. Die fehlende Bewegung 
          vermindert die Durchblutung und die Ernährung der gewichttragenden Gelenke (Hüften, Knie) 
          und dessen Knorpel. Und wenn der Knorpel nicht mehr ernährt wird, geht die Bewegung zurück.
          Es ist schwer, aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Auch die Fähigkeit zur Heilung und 
          die Immunantwort gehen im Alter zurück. Die Gewebe enthalten weniger Wasser, nicht kollagenes 
          Eiweiß und Proteoglykane, die das Wasser speichern. Diese Proteoglykane erlauben, ebenso wie 
          Glucosamin und Chondoitin-Sulfat den Bändern, Bandscheiben,  Sehnen und Knorpel den 
          Belastungsdruck aufzunehmen. Die Kollagenstruktur wird ungeordnet und die Bänder werden schlaff.
          Damit geht die Bandspannung verloren, die zur Aufrechterhaltung der Festigkeit der 
          Gelenkverbindungen       erforderlich ist. Das sog. "Bandspannungs- Sicherungs- System" oder
           "TENSEGRITY-SYSTEM" ist gestört.  Außerdem hilft die im Alter zunehmende Ansammlung
           gewebesäuernder Substanzen und  sog. Freie Radikale, die die Kollagenfasern zerstören ebenfalls 
           zu einer beschleunigten "Abnutzung". Wegen der verlangsamten Heilung sind bei der Behandlung 
           mehr Sitzungen erforderlich. 
          Aber die Prolotherapie  kann die Bänder und Knorpel kräftigen, den chronischen Schmerz beseitigen, 
          die Beweglichkeit bessern und ist
    damit die Therapie der Wahl.

    redot1.gif (1221 Byte) Übergewicht: 
         
    Bänder sorgen für die Stabilität der Gelenke und sind sehr empfindlich gegenüber Dehnung, 
          da sie nicht mehr in ihre Ausgangslage zurückkehren. Übergewichtige neigen somit zu 
          Bandlockerungen und haben darüber hinaus noch vermehrt Gewicht und Stress 
          auf ihren Gelenken. Vorwiegend sind Kreuz, Hüften und Kniegelenke betroffen. Durch 
          entsprechende für die gestörte Stoffwechselfunktion sinnvolle Maßnahmen sollte eine 
          Gewichtsabnahme angestrebt werden, damit die Prolotherapie eine dauerhafte Beschwerdelinderung 
          gewährleistet.

    redot1.gif (1221 Byte) Hormonhaushalt:
         
    Das Gewebewachstum, welches durch die Prolotherapie angeregt wird, wird durch Hormone wie
          ADRENALIN, THYROXIN; WACHSTUMSHORMONE und CORTISOL beeinflusst. Ein gestörter
          Hormonhaushalt fördert die Schwäche der Bänder und Sehnen.
          Sie sollten im Rahmen einer Therapie ggf. ergänzt werden.

    NextGreen.gif (915 Byte)   Patienten, deren Allgemeinzustand sehr schlecht ist, die unter einer sog. "Erschöpfung" 
           des vegetativen Nervensystems leiden oder an einer Abwehrschwäche des Immunsystems
           sollten dies zuerst behandeln, bevor sie sich einer prolotherapeutischen Behandlung
           unterziehen. Es gibt eine Reihe von individuell angepassten Behandlungsmöglichkeiten,
           welche die Reaktionsfähigkeit wiederherstellen.

    redot1.gif (1221 Byte) Ernährung: 
          Kollagen macht etwa 70-90% des Bindegewebes aus und damit ca.6% des Körpergewichtes. Die
          Kollagensynthese benötigt Mineralien wie Eisen, Kupfer, Mangan, Calcium, Zink, Vitamin C und
          verschiedene Aminosäuren.
    Diese sollten ggf. ergänzt werden, wobei darauf   hingewiesen wird, 
          dass die Stoffe in  o r g a n i s c h e r  Form vorliegen müssen, da sie sonst nicht von Körper 
          aufgenommen werden. Da der Körper über 75% Wasser enthält, ist auf eine reichliche 
          Flüssigkeitszufuhr (!!) zu achten. Des weiteren sollte auf eine säurearme Ernährung zur 
          Verminderung  der kollagenzerstörenden Freien Radikale geachtet werden.

    redot1.gif (1221 Byte) Körperliche Betätigung, Sport, Schlaf: 
          Chronische Schmerzen verschlimmern sich durch Bewegung. Dies ist auch die Ursache, dass 
          eine Bänderschwäche die Schmerzursache ist. Übungen können nur den Muskel kräftigen und   
          vermögen n i c h t  das Bandwachstum anzuregen. 
          Aggressive Übungen und insbesondere Dehnungsübungen verschlechtern die Bandverletzung.
          Prolotherapie ist die einzige Möglichkeit, um dauerhaft Erleichterung zu erzielen. Vor einer
          bandstabilisierenden Behandlung ist muskelkräftigendes Training (nahezu) unwirksam, danach 
          jedoch zum Erhalt der Beweglichkeit und als Gelenkschutz absolut erforderlich, damit die 
          Flexibilität der Muskeln und  Schutz vor Wiederverletzung erzielt wird.

         Chronischer Schmerz führt zu hohen Cortisol- Spiegeln, diese wiederum führt zu 
         SCHLAFLOSIGKEIT ---> verminderte Wachstumshormonausschüttung ---> schlechte 
         Gewebsheilung --- > wieder chronische Schmerzen. Durch dir Prolotherapie werden,
         schon nach wenigen Behandlungen die Schmerzpegel gesenkt, außerdem ist die Gabe 
         von L-Tryptophan, Johanniskraut eine wirksame natürliche Hilfe bei Schlaflosigkeit.

         Ruhigstellung der verletzten Region ist extrem schädlich für Gelenk und Bänder! Sie ist die 
         Hauptursache, wenn der Prolotherapieeffekt ungenügend ist. Ruhigstellung bewirkt

    NextGreen.gif (915 Byte) Bildung von fettigen Verwachsungen im Gelenk
    NextGreen.gif (915 Byte).  Knorpelschäden und Zerstörungen
    NextGreen.gif (915 Byte).  Bildung von Narbengewebe und knorpeligen Auswüchsen
    NextGreen.gif (915 Byte).  "Wildwuchs" von Kollagengewebe in den Bändern (keine Ausrichtung
           der Bandfasern)
    NextGreen.gif (915 Byte).  durch eingeschränkte Elastizität verminderte Dehnbarkeit

           Während und nach der Prolotherapie sollten die behandelten Regionen aktiv intensiv durchbewegt 
          werden. Jede Art der aktiven Muskelbewegung ist willkommen: Gehen, Joggen, Walking, 
          Krafttraining, Hanteltraining, Schwimmen, Radfahren, Heimtrainer, Seilzugapparat, Gymnastik,
          Schlingentisch , Rückenschule usw. Werden keine Bewegungsübungen durchgeführt - die 
          außerdem dazu dienen, die Injektionsschmerzen zu lindern und die Ausheilung der Bänder durch
          Förderung der Ausrichtung der Kollagenfaserstrukturen (sog. Alignement) - dann verlängert sich die
          Behandlungsdauer und die Wirkungsdauer der Therapie verkürzt sich. Die Muskulatur sollte in 
          dem Maß auftrainiert werden, wie die Bandstrukturen gekräftigt worden sind.

    redot1.gif (1221 Byte) Medikamente:  
         
    Ich verweise auf den entsprechenden Abschnitt in der Homepage: 
      "Wie verträgt sich Prolotherapie mit anderen Medikamenten?"

    redot1.gif (1221 Byte) Die Prolotherapie wirkt nur an den Bändern, die entsprechend behandelt worden sind. Damit
          verschwinden auch diejenigen ausstrahlenden (sog. pseudoradikulären) Beschwerden, die von 
          der behandelten Bandgruppe ausgelöst wurden. Diejenigen Bänder, die in die Behandlung nicht, 
          oder nicht ausreichend einbezogen wurden, schmerzen weiterhin und verursachen ggf. 
          Ausstrahlungsbeschwerden.

    redot1.gif (1221 Byte) Wenn das Vorhandensein von Störfeldern, vegetativen Reaktionsstarren übersehen oder nicht 
          beachtet wird, k a n n der Wirkungseintritt stark verzögert eintreten. Außerdem kann die Reaktion 
          auf die einzelne Behandlung sich in verstärkten Schmerzen äußern, die z. T. deutlich länger 
          anhalten. Es empfiehlt sich daher eine diesbezügliche gründliche Untersuchung 
          und ggf. entsprechende Behandlung. Oft bessern sich dabei schon bei der Behandlung der
          Therapieblockaden die Beschwerden des Bewegungsapparates.

    Es soll nochmals daran erinnert werden, dass der Effekt der Prolotherapie abhängt von:

    NextBlue.gif (915 Byte) der Diagnose und der genauen Lokalisation der befallenen
         Bandstruktur
    NextBlue.gif (915 Byte) von der Dosis der applizierten Proliferationslösung
    NextBlue.gif (915 Byte).vom Zeitfaktor 3 Wochen + x den die Kollagenstukturen zum
         Wachstum  benötigen, um den  nötigen -  mehr oder weniger
         gestörten -  Bandhalt wiederherzustellen. Der Therapieeffekt
         ist abhängig vom Wachstum der Kollagenfasern, und
         Wachstum benötigt  Z E I T !
     
         Nicht bei jedem Patienten wachsen die Kollagenfasern gleich
         schnell, nicht alle Bänder sind gleich stabil oder locker. Aus
         diesem Grunde sind verbindliche  Angaben über Therapiedauer,
         genaue Anzahl der Behandlungen oder Injektionen nicht
         möglich.
    NextBlue.gif (915 Byte) Die Motivation des Patienten und die Kenntnis des
         Wirkungsprinzips sind unabdingbar zur Erlangung der nötigen
         Geduld.                                 

                                                


    1.11 Verhalten nach der Behandlung :

     

    Die Injektionen sind relativ schmerzhaft, besonders die ersten 2-3 Mal. Es handelt sich jedoch meist um Schmerzen, die aus akuten Schmerzphasen dem Patienten schon bekannt sind.

    Die Einnahme eines Schmerzmittels vor der Therapie ist empfehlenswert, wenn der Patient sehr schmerzempfindlich ist.. Wenn dies ausdrücklich gewünscht wird, kann zur Vorbereitung der Injektion eine

    intravenöse Schmerzbehandlung durchgeführt werden. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass nach einer solchen Behandlung eine vorübergehende Benommenheit auftritt und damit die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist. Es sollte bei Wahl einer derartigen Behandlung eine Begleitperson mitkommen. Normalerweise ist eine derartige Vorbehandlung nicht erforderlich und empfiehlt sich nur für Patienten, die sehr sensibel sind oder eine "panische Angst vor Spritzen" haben.

    Nach der Injektion tritt für 2-3 Tage ein dumpfer Schmerz im Bereich der Injektionsstelle auf. Nach Abklingen dieses Reizzustandes besteht vorübergehend das Gefühl der Linderung, ein Hinweis, dass die richtigen Bandgruppen behandelt wurden. Danach erneutes Auftreten der vorhergehenden Beschwerden, die den Patienten zum Arzt geführt haben. Erst nach der dritten Injektion kommt es im allgemeinen zu einer anhaltenden Besserung, die in den folgenden Wochen zunimmt.
    Eine heftige Reaktion nach der Injektion (nicht die Dauer!!) hat meist einen nachhaltig positiven Therapieeffekt zu Folge. Das zeigt die langjährige Erfahrung

      Nach der Injektion wird empfohlen , wenn möglich sofort den Injektionsschmerz durch die gezeigten Übungen zu lindern und sich intensiv und ausreichend zu bewegen Spazieren gehen (flott!), Tanzen, Laufen, Jogging usw.). Isometrisches Muskeltraining wird empfohlen, evtl. Hanteltraining bei Schulterbehandlung. Bei Behandlung der Hüft- und Kniegelenke wird ein tägliches Bewegen auf dem Heimtrainer (mind.20 Min) zur Erzielung eines guten Heileffektes angeraten. (ohne Widerstand!) bzw. tgl. Schwimmen oder Fahrradfahren.

    Die gezeigten und auf einem Merkblatt mitgegebenen einfachen Übungen sind regelmäßig und täglich im eigenen Interesse durchzuführen.

     

                                                  

             
    Das Faszio-Ligamentäre Organ
    oder warum gibt es so wenige Ärzte, die Prolotherapie durchführen:

     

           Unter Faszie versteht man die Häute, die einen Muskel einhüllen, die eine Sehne umgeben, die ein Organ an seinem Ort im Körper halten, das Bindegewebe , in dem die Nerven und Blutgefäße laufen, das Gewebe, welches einem Organ letztendlich die Form gibt, unter dem wir es kennen.  Ligamente  oder Bänder sind gleichsam Verdickungen dieser Faszien und dienen dazu, die einzelnen Knochen zusammenzuhalten und die Gelenke zu stabilisieren und zu führen. Die Gelenke selbst besitzen  Gelenkkapseln, Knorpel und gelegentlich Menisci (Faserknorpelscheiben) aus demselben Material. Man muss sich vorstellen, dass dieses System aus Bindegewebshäuten von Kopf bis Fuß aus gleichsam einem Stück besteht und ein Einheit bildet, die den gesamten Körper zusammenhält.
           Dieses Organ findet sich also überall im Körper, obwohl wir es nicht sehen können. In den anatomischen Präparaten wird es wegpräpariert, um die Organe besser darstellen zu können. Über alles wird in den medizinischen Artikel geschrieben, aber nie darüber. Für den normalen Arzt hat es keine Bedeutung. Es ist keinen Test, um seine Funktion zu prüfen. Auch Methoden, um dieses Organ bildlich darzustellen gibt es nicht.
    Wenn man es drückt, gibt es nach, weil seine Konsistenz weich ist.   Der Metzger schneidet es vom Fleisch weg, weil es niemand essen will.
           Dieses Faszio-Ligamentäre Organ beansprucht etwa 6% unseres Körpergewichts und Körpermasse. Wir können es nur fühlen, wenn wir an den Muskeln und Organen ziehen, aber unter normalen Umständen tut es nicht weh und wir spüren es nicht. Es ist wie eine "Verpackung", wobei alle Organe und das Skelett eingepackt sind und zwar mit einer einzigen Folie: Dieses Organ ist an allen Orten zu finden, überall gegenwärtig, aber an manchen Stellen verdickt: an diesen Stellen nennen wir es Bänder oder Gelenkkapseln und sogar die Anatomen haben diesen Verdickungen Namen gegeben. Dass es nur an diesen Stellen Namen hat, lenkt den Arzt davon ab, dass es sich überall hin ausbreitet. Diese Tatsache wird zwar im Studium gelehrt, aber nur um möglichst schnell wieder in Vergessenheit zu geraten. Schlimmer noch: dei Studenten vergessen auch die Existenz eines fazio-ligamentären Organs.
            So können wir jeden Anatomieatlas öffnen und werden feststellen, dass das dünnste Kapitel das über die Bänder ist.. Selbst ausführliche und repräsentative Textbücher erwähnen sie nur am Rande. Dieses Organ, dieses Gewebe , diese Struktur ist die vernachlässigste und verwaisteste  Gewebe überhaupt. Alle Organe des Körpers wurden mit einem "Spezialisten" gesegnet, d.h. Fachärzte. Aus diesen sind Organisationen, Gesellschaften, Bürokratien, Fortbildungsseminare geworden. Und das Faszio-ligamentäre Organ ? Es hat nirgends eine Bedeutung. Es wird missachtet wie eine Verpackung, wie ein Briefumschlag, wie eine Schutzhülle.
            Ja, und dann glaubt man nur, was man sieht. Man kann aber mit Röntgenstrahlen die Bänder  nicht darstellen, man kann allenfalls durch eine gestörte Ausrichtung der Knochen auf gerissene Bänder schließen. Dies ist jedoch kein Hinweis auf verkürzte, verlängerte, lockere oder verletzte Bandstrukturen, geschweige denn auf entsprechende Verletzungen der Faszien. Allenfalls bei Aufnahmen unter Belastung oder in Funktion, die von manchen Chirotherapeuten durchgeführt werden, weisen auf derartige Störungen hin. Aber auch die Chirotherapeuten werden von der übrigen Schuldmedizin ebenfalls als Außenseiter betrachtet.
            Was man nicht  sehen kann, existiert somit auch nicht. - Und Hand anlegen will man heute auch nicht mehr: Der moderne Arzt  verlernt immer mehr zu palpieren und manuell zu untersuchen, und das ist die einzige Methode, das Faszio-ligamentäre Organ zu untersuchen. Der Arzt zieht vor auf Schatten zu schauen, auf Bilder, Röntgen, Kernspinaufnahmen und ist in seinem Denken ausschließlich auf das Bild fixiert. Der Mensch, der Wissenschaftler und speziell Ärzte sind nun einmal bildorientiert. Wenn man dann einen Patienten fragt, wann er von seinem Orthopäden eingehend körperlich untersucht worden ist, bekommt man meist eine negative Antwort. Und so bleibt das Fazioligamentäre Organ diesbezüglich verwaist und alleingelassen.
            Außerdem ist dieses Organ langweilig, unter dem Mikroskop gibt´s nicht viel zu sehen. Dieses Organ hat nur eine Art auf Krankheit und Verletzung zu reagieren, und das ist Verschleiß und Entzündung. Das ist so langweilig, dass sich bisher niemand gefunden hat sich darüber zu spezialisieren. Jetzt hat man gefunden, dass dieses Organ durch vermehrtes Wachstum auf Prolotherapie  reagiert und es mikrospisch dargestellt, das ist aber auch nicht interessant genug.
          Es hat aber folgende Aufgaben:
          ---  es hält den Körper in seiner Form
          ---  es hält die Knochen und Gelenke zusammen (sodass man sie auch bei Brüchen reponieren   kann)
          ---  durch die Bewegungen des Körpers (Drehungen) wird wie bei einem Gummizug elastische Energie gespeichert, die ein flüssiges Bewegen (Gehen) erst ermöglicht. Die Effektivität hängt natürlich erheblich von der Spannung dieses Systems ab.
         ---  Es führt die Bewegungen der Gelenke
         ---  Es grenzt die einzelnen Muskeln gegeneinander ab, als Schutz, Gleitlager und zur Funktionsverbesserung.
         ---  durch Zugspannung wird eine direkte Belastung des Gelenkknorpels verhindert. Ist es verletzt (durch Operation, Riss, Lockerung oder ähnliches) kommt es zur Vollbelastung des Knorpels und damit zur Abnutzung desselben (Arthrose)

          Daraus folgt:
          ---  die meisten chronischen oder rezidivierenden Beschwerden des Bewegungsapparates haben letztendlich eine Störung in diesem Faszioligamentären Organ.
          ---  besteht eine ungenügende Funktion dieses Organes (Bandlockerung, Bandscheibenschaden, Instabilitäten, Arthrosen, Rheumatische Veränderungen) muss die Muskulatur den fehlenden Halt kompensieren und verspannt sich.
          ---  durch die Verknüpfung dieses Organs in den gesamten Körper ergeben sich ausstrahlende Beschwerden, die neurologischen Erkrankungen sehr ähneln oder eine Nerveneinklemmung vortäuschen und deshalb nicht in ihrer Ursache erkannt und deshalb falsch behandelt werden. (sog. fortgeleiteter Schmerz = referred pain)
          ---  Wenn man der Ursache der Schmerzen genau nachgeht und die störende Bandverletzung durch Prolotherapie behandelt, kann man zuverlässig auch die ausstrahlenden Schmerzen behandeln, die oft schon Grund einer schmerztherapeutischen Dauerbehandlung ( Opioidbehandlung, Kochsalzinjektionen, Spinalkatheter u.ä.) gewesen sind.


         Die Bedeutung dieses Organes ( Bänder, Gelenkkapseln, Faszien ) sollte mehr erkannt werden. Durch seine gezielte Behandlung könnten ca. 80% der Beschwerden des Bewegungsapparates und der degenerativen Veränderungen gebessert und geheilt werden, zahllose unnötige Operationen vermieden und die Lebensqualität zahlloser Menschen verbessert werden, denn in seinem Leben hat jeder einmal Verletzungen, Zerrungen und Verschleißerscheinungen. Wie sehen Sie das?
                 
                                                         

     

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    1.
    12 Verträgt sich Prolotherapie mit anderen Medikamenten?

     


    Die Prolotherapie wirkt über die künstliche Erzeugung eines Reizzustandes, der das Wachstum neuen Gewebes anregen soll. Jedes entzündungshemmende Medikament (Rheumamittel, nichtsteroidale Antirheumatika, Aspirin, Enzyme zur Abschwellung oder Cortison) verhindert den Proliferationseffekt  
    und kann den Behandlungserfolg mindern oder verzögern. Es hat sich überdies gezeigt, das durch
    längere Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (sog. NSAR) die Regenerationsfähigkeit der Bänder 
    und Bindegewebsstrukturen nachhaltig behindert wird.

        Sollte aufgrund einer  verstärkten  Schmerzreaktion  währende der Prolotherapie die Einnahme schmerzlindernder  Medikamente erforderlich sein, sollte man Schmerzmittel wählen, die keine entzündungshemmende Wirkung besitzen, wie:

    RightArrow.gif (922 Byte)  Novalgin
    RightArrow.gif (922 Byte)  Develin retard
    RightArrow.gif (922 Byte)  Tetrazepam / Musaril
    RightArrow.gif (922 Byte)  Tramal / Tilidin / Tramagesic
    RightArrow.gif (922 Byte)  Valoron N oder ähnliche
    RightArrow.gif (922 Byte)  Spondylonal  (Vitamin E)

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine zusätzliche Schmerzmedikation in den seltensten Fällen 
    erforderlich ist. Eine weitere Möglichkeit die Beschwerden zu lindern sind Eispackungen und
    natürlich die oben beschriebenen Übungen.

    BITTE  BEACHTEN:  Wärmende Umschläge, Fango- oder Moorpackungen, sowie Rotlichtbestrahlungen und sog. Canthariden - Pflaster sollten nach der Injektion  n i c h t  
    angewandt werden, um die Reaktion nicht unnötig zu verstärken.

    Die Prolotherapie ist mit allen Medikamenten verträglich. Irgendwelche Medikationen für Herz,
     Kreislauf, Magen usf. brauchen nicht unterbrochen zu werden. Wechselwirk