Liste der Säure- und Basenbildenden Nahrungsmittel
|
Säurebildende
Lebensmittel mit hohen Minuswerten sind die schlechtesten Nahrungsmittel
|
Basenbildende
Lebensmittel mit hohen Pluswerten sind die besten Nahrungsmittel |
| SÄUREBILDNER |
BASENBILDNER
|
Bucheckern
Backhefe
Fleischextrakt
Hühnereigelb
Frisches Fleisch
(Rind, Kalb, Reh, Wild, Ente, Huhn)
Gerstengrütze, Gerstenmehl
Ungeschälter Reis (natur)
(Getrocknete) Linsen
Erdnüsse (u. Erdnussbutter)
Paranüsse
Schellfisch, Heringe, Zander
Quark (mager und fett)
Roggenbrot, Roggenmehl
Weizenbrot, Weizenmehl
Teigwaren
Haferflocken
Graubrot
Hase , Kaninchen , Schwein
Schinken (roh und gekocht)
Hecht, Flusslachs, Rotzunge
Schleie
Palmin, Pflanzenfett z. Braten
Pferdebohnen
Rosenkohl
Kaviar
Bohnen (gekocht)
Weizengrieß
Walnüsse
Margarine
Hühnereiweiß
Gans, Kalb (gekocht)
Kalbsherz
Kalbs -leber, -niere, -zunge
Hammel
Aal
Forelle, Flunder, Heilbutt
Hummer, Seelachs
Edamer Käse
Schweizer Käse
Limburger
Vollkornprodukte
Zwieback
Geschälter Hafer
Maisstärke (Mondamin)
Rahmkäse
Kabeljau (Dorsch)
Magerkäse
Cornflakes, Reisstärke
Artischocken
Preiselbeeren
Schweineschmalz
Camembert
Parmesankäse
Butter
Haselnüsse
Mandeln
Getrocknete Erbsen
Hirse
|
-50
-50
-50
-25
-24
-20
-20
-18
-18
-18
-17
-17
-16
-16
-16
-15
-15
-15
-15
-14
-14
-13
-13
-13
-11
-10
-10
-9
-9
-8
-8
-8
-8
-8
-7
-7
-6
-6
-6
-6
-5
-5
-5
-5
-5
-5
-4,5
-4,5
-4,5
-4
-4
-4
-4
-4
-2
-2
-1
0
|
Kichererbsen
Oliven
Mohnsamen
Getrocknete Früchte (Feigen, Bananen, Datteln, Rosinen usw.)
Rettich, schwarz
Löwenzahn, Dill, Spinat
Melasse, Zuckerrübensirup
Hagebutte (getr.)
Bohnenkerne (weiß)
Rote Rüben , Rote Bete
Lauchblätter
Karotten
Sellerieknollen
Austern
Zuckerrüben
Esskastanien, Maroni
Schnittlauch
Sellerieblätter
Petersilie
Kartoffeln
Kohlrabi, Radieschen
Porreeknollen, Zichorienwurzel
Weizen, Roggen angekeimt
Ananas
Orangen, Mandarinen
Blumenkohl, Weißkohl
Brunnenkresse
Endiviensalat, Kopfsalat
Sauerkraut
Tomaten
Pfifferlinge, Steinpilze
Spargel
Aprikosen
Bananen
Brombeeren, Himbeeren
Datteln
Pfirsich
Pflaumen
Frauen - , Kuh- , Magermilch
Schafs- und Ziegenmilch
Rahm, Sahne
Weintrauben
Äpfel getrocknet
Buttermilch
Molke, Joghurt
Sauerkirschen
Erd-, Heidel-, Johannisbeeren
Birnen
Äpfel
Knoblauch
Champignons
Zwiebeln
Wassermelonen
Schwarzwurzeln
Grüner Paprika
Meerrettich
Kürbis
Kohlrüben
Wirsingkohl
Rotkohl (Blaukraut)
Grünkohl
Grünen Erbsen
Rohe Milch |
+49
+35
+31
+28
+23
+19
+19
+15
+12
+11
+11
+11
+11
+10
+ 9,5
+ 9,5
+ 9
+ 8
+ 8
+ 7
+ 7
+ 7
+ 7
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 5
+ 4
+ 4
+ 4
+ 4
+ 4
+ 4
+ 4
+ 3,5
+ 3,5
+ 3,5
+ 3
+ 3
+ 3
+ 3
+ 3
+ 2,5
+ 2,5
+ 2,5
+ 2,5
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 2
+ 1,5
+ 1
+/- 0 |
Anmerkung: Starke Säurebildner
sind Bohnenkaffee (je nach Röstgrad und Starke) - schwarzer und grüner Tee sowie
Früchtetees
Körner (Weizen -Gerste - Roggen - Dinkel und Hafer) verlieren ihre Säurebildung
durch zugvoriges Ankeimen.
rohe Milch: (= unbehandelte Kuhmilch) ist sehr gut.
Milch aus dem Supermarkt: ist
homogenisiert und pasteurisiert und teilw. entrahmt.
Folge:
Milcheiweiß ist denaturiert und
meist nicht vom Körper abbaubar also säurebildend.
Vitamine sind nicht mehr enthalten
und müssen (in verminderter Qualität) künstlich zugesetzt werden
Fett, wenn nicht entfernt enthält
keine mehrfach ungesättigten Fettsäuren mehr und ist daher für den Körper wertlos.
Ein Kälbchen mit Vorzugsmilch
ernährt stirbt innerhalb 8 Tagen !!
Empfehlungen:
Achten Sie auf schonende Zubereitung. Dünsten ist besser als kochen.
Gedünstetes schlüsselt
Vitamine besser auf und ist besser verträglich wie Rohkost.
Nehmen Sie morgens, nüchtern
2-3 Tabl. Bullrichsalz- Tabletten in einem Glas Wasser
(oder BULLRICH-
Vital)
Vor jeder Hauptmahlzeit 2 Tabl.
Basica (oder Basica- Pulver)
Auch andere Basenpulver oder
Tabletten sind natürlich geeignet.
Abends ½ Std. vor dem
Schlafengehen wiederum 2-3 Tabletten Bullrichsalz (oder Basenpulver)
mit einem Glas Wasser.
Die Entsäuerung ist eine
DAUERTHERAPIE und die beste Prophylaxe gegen vorzeitiges Altern
Einige
wichtige Hinweise: oder was bewirkt Übersäuerung im Stoffwechsel?
 |
z.B.
HARIBO- Konfekt führt über
Bildung von Ammoniumchlorid zu Säurebildung
|
 |
Wenn
pH-Wert des Urins unter 5,4 = schwere Insuffizienz
der Niere für Säureausscheidung
pH-Wert ist abhängig von der Körpertemperatur ( je höher
umso saurer)
|
 |
Tiereiweiß wird zu Schwefelsäure
metabolisiert
|
 |
Bei
Blutanalysen ist Bestimmung
der Cl- Jonen wichtig zur Säurebestimmung
|
 |
Schlecht:
Fett, Salz ------- Gut: Faserstoffe, Früchte, Obst,
Pflanzenkost
|
 |
Blutdruckerhöhung
durch salzreiche
Kost
|
 |
Blutdruckabfall durch
Natriumhydrogencarbonat
|
 |
Durch
Alkalisierung geht die
Ca-Ausscheidung im Urin zurück. Durch Kochsalzgenuss wird
sie verstärkt!
|
SÄURE-BASEN-HAUSHALT
und SKELETT:
 |
Durch Kaliumhydrogencarbonat wird
Bildung des Wachstumshormons (STH) angeregt
|
 |
Es gilt als belegt: Je höher
der Anteil tierischer Eiweiße in der Nahrung, umso größer
ist die Frakturbereitschaft des Knochens. Frakturrisiko ist erhöht bei saurer Kost
(tierisches Eiweiß) und
erniedrigt bei vegetarischer Kost (Osteocalcinspiegel erhöht).
Desgleichen bei Rauchen
und Alkoholgenuss!
|
 |
Mit dem Urin - pH gehen
symmetrisch: Calcium - Ammoniumchlorid - Proteine- Harnsäure.
Wenn Urin
sauer, wird bis zum 4x mehr Kalzium ausgeschieden als mit alkalischem Urin!
Dabei handelt
es sich um das Kalzium aus den Knochen - nicht das im Blut gelöste.
Es kommt also
zu einem Verlust des Knochen-Kalzium und damit zu einer Verminderung des
Knochenwachstums.
|
 |
Je alkalischer der Urin, desto
weniger Kalzium wird ausgeschieden, desto weniger Protein
wird ausgeschieden, desto
weniger Zellmediatoren für Ca-Stoffwechsel (Parathyreoides
Hormon) wird ausgeschieden.
Der optimale pH-Wert ist 7,4
|
 |
Die Kollagensynthese wird in saurem
Milieu vermindert . Die Osteoklasten und Osteoblasten
arbeiten synergen (=einer
mehr oder weniger) je nach pH-Wert. Durch Säure auch Anstieg
des
Prostglandin-E²-Spiegels = Schmerzen im Bewegungsapparat.
|
 |
Bildung des Matrix-Proteins RNA ist
pH- abhängig. z.B. wird der Typ 1-Kollagen am besten
bei pH 7,6 gebildet.
|
 |
Die metabolische
Azidose
(nahrungsmittelbedingte A.) stimuliert die Osteoklasten
(Zellen die Kalk aus dem Knochen abbauen) und unterdrückt die Osteoblasten (Zellen f.
Knochenaufbau)
|
 |
Das Nebenschilddrüsenhormon
(parathyreoide Hormon) fordert die Knochenresorption
bei Azidose und wirkt anabol bei
neutralem pH. DAS GILT NICHT BEI DER
RESPIRATORISCHEN AZIDOSE!!
|
 |
Nahrungsmittel, die die
Knochendichte beeinflussen:: Calcium - Vitamin D - Phosphor
(Milch, Kartoffel, Orangensaft, Bananen) - Kalium - Magnesium (Körner, Milch, Gemüse)
-
Vit. K- Vitamin C (mind. 150 mg/die)
|
WAS SOLLTEN SIE MEIDEN ?
1. Verzicht auf Milcheiweiß
Dazu gehört: H-
Milch, auch fettfreie oder fettarme Milch, Käse, Joghurt, Quark,
Milchpulver
Anmerkung: Durch Pasteurisieren wird tierisches
Milcheiweiß denaturiert und für den Körper nicht
mehr verwertbar. Die Ausscheidung des Eiweißes nimmt außerdem aus dem Knochen
vielmehr Kalzium als die Milch und der Käse enthalten. Milchprodukte säuern wesentlich
mehr als Fleisch.
2. Verzicht
auf erhitztes, denaturiertes tierisches Eiweiß
Dazu gehört: Fleisch, Fisch,
Eier, Geflügel
Anmerkung: Kleinere Mengen indes können verzehrt
werden (höchstens einmal pro Woche)
3. Verzicht
auf alle glutenhaltigen Getreideprodukte
Dazu gehören: Weizen
(also auch Gebäck, Nudeln, bestimmte Saucen), Roggen , Dinkel
Aber auch Gerste und Hafer, solange
Übersäuerung besteht
Anmerkung: Diese Getreide sind hochkarätige Säurebildner
und überdies die häufigste Ursache für sogenannte Zentrale
Allergien, auch als Glutenverwertungsstörung bekannt.(= zentrale
Allergie)
Außerdem ist der Mineralstoffanteil dieser Getreide
durch den hohen Phytingehalt kaum resorbierbar
GETREIDEKOST begünstigt nach den letzten
wissenschaftlichen Erfahrungen in dieser Form
(nämlich als Körner) Gelenk- und
Wirbelsäulenschäden, Bindegewebsschwäche und Venenerkrankungen,
Gefäßerkrankungen mit
all ihren komplizierten Folgeerscheinungen, depressives Verhalten, Zahnfäule (Karies),
Krebsentwicklungen und vieles mehr.
4. Verzicht auf säuernde Getränke
Dazu gehören: Kaffee, Schwarztee, Früchtetees,
Hagebuttentee, Molke, saure Obstsäfte, zuckerhaltige Limonaden usw.
ERLAUBT bzw.
EMPFOHLEN:
Tierisches Roheiweiß
Dazu gehören: Tartar, Eigelb (hoher Anteil an wichtigen
Nährstoffen), roher oder marinierter Fisch
Anmerkung: Zu empfehlen sind auch Rohmilchprodukte
wie Rohmilchkäse und Rohmilchmolke .
Carpaccio vom Rind oder Fisch (jap. Sushi)
,kaltgeräucherter Lachs, Aal, Forellen, Matjesfilet
(wegen des hohen Salzgehaltes etwas
wässern), Gerichte aus Rohfisch etc.
Eigelb ist wegen seines hohen
Lezithingehaltes (10%) und
vieler weiterer Vitalstoffe sehr
empfehlenswert.
Das Salmonellenproblem, das heute offenkundig ist, lässt sich umgehen, wenn Eigelb frisch
verwendet wird, denn Salmonelle befinden sich in erster Linie auf der Eierschale und kaum jemals
in nennenswerter Zahl im
Eigelb. Darüber hinaus ist das Salmonellenproblem ein Problem der nicht
artgerechten
Tierhaltung. Entgegen oft vertretener Theorien führt Eigelb nicht zur
Cholesterinerhöhung !
Fleisch, falls es gebraten wird, empfiehlt sich evtl. als
Steak nur leicht anzubraten, so dass es
innen roh bleibt, um wenigstens einen Teil der Wertigkeit zu erhalten.
Rohes Protein dient der
körpereigenen Eiweißversorgung, erhitztes Protein kann nur in geringem
Umfang herangezogen werden.
Untersuchungen haben ergeben, dass durchschnittlich 92% der
erhitzten Einweiße für den
Körper nicht verfügbar
sind und zu Schlackenstoffen, sprich Harnsäure und Ammoniak bzw.
Harnstoff abgebaut werden
müssen oder im Zwischenzellgewebe deponiert werden.
Glutenfreie Getreidesorten
In Form von Vollkornprodukten und Getreidemehlersatz
Dazu gehören: Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Kastanienmehl, Vollreismehl, Maismehl,
Kartoffelmehl, Sojamehl usw.
Gekeimte Körner
Sind im engsten Sinn vollwertig. Erst durch den
Keimprozess werden die vitaminreichen Getreidekörner
zu einem guten Vitamin- und Enzymlieferanten.
Anmerkung: Der Mineralstoffanteil von Keimlingen kann besser ausgewertet werden.
Das gekeimte
Korn ist wesentlich besser verdaulich. Auch ein Brot kann natürlich aus
gekeimten Körnern
gebacken werden. Viele Körner und Samen eignen sich zum Keimen !
Alle Gemüse
Gemüse aus hochwertigem Anbau sind geeignet für eine gute
Mineralstoffzufuhr.
Verschiedene Gemüse sind leicht sauer (Tomaten und Rosenkohl u.a.), jedoch kann ein
leichter
Säureüberschuss noch relativ einfach
verstoffwechselt werden.
Nicht säuernde Obstarten
Dazu gehören: Aprikosen, Mirabellen, Süßkirschen, schwarze
Johannisbeeren, Blaubeeren und
Preiselbeeren, ausgereifte Brombeeren, gut ausgereifte
Äpfel, Walderdbeeren, Bananen, Kürbisse
und Melonen, Avocado, Kiwi, Mango; Papaya.
Nüsse
Haben eine leichten Säuerungseffekt, sind aber wegen der
hohen Wertigkeit für Mineralstoffe (Kalzium
und Magnesium) und als Kalorienträger empfehlenswert;
Besonders empfehlen wird Haselnüsse, Cashewkerne, Pistazien, Mandeln und Kokosnüsse.
Blau-Algenpulver
Stellt einen hochwertigen Ersatz an leicht verfügbaren, nicht
denaturierten Aminosäuren dar und
dient damit zur Stärkung bei allen chronischen
Krankheitsprozessen , bei denen der Proteinbedarf
vermehrt ist. Aber durch erhitztes
Eiweiß in Form von Fleisch, Wurstwaren und Molkereiprodukten
nicht gedeckt werden kann
und darf.
Trotz hoher Eiweißzufuhr in der heutigen Zivilisationskost besteht oft ein Mangel an
hochwertigen
Aminosäuren durch die Verwendung von denaturierten Eiweißprodukten.
Spirulina- Algenpulver (oder Tabletten)
- Chlorella
Ist ein wichtiger natürlicher Basenbildner und ein natürliches pflanzliches
Nahrungsergänzungsmittel
bei Übersäuerung (Sehr hoher Gehalt an Vitaminen und
Mineralien)
|